Tagebuch der ELBESAIL 2022
13.08.2022
Seit unserem letzten Tagebucheintrag ist nun wieder ein Jahr vergangen. Nachdem wir den Termin für diese ELBESAIL wie immer schon wärend der letzten Sail festgelegt haben, wurde das Ziel für unser Trainingslager erst in den letzten Wochen gefunden. Der Mecklenburger Segelverein Wismar ist in diesem Jahr unsere Gastgeber. Ein Segelverein am Westufer der Wismarbucht gelegen. Auf dem malerischen Grundstück hinter der Düne finden wir mal wieder perfekte Bedingungen für unser Camp und auf der Wismarbucht perfekte Bedingungen für die Wasserarbeit mit unseren jungen Seglern. Der zum Vereinsgrundstück gehörende Strand verbindet beide Teile und ist ein ideales Baderevier. Hier schon mal ein RIESEN DANKESCHÖN an den MSV Wismar.
09.00 Uhr war heute antreten im Bootshaus. Die Trailer haben wir schon in der Woche beladen, so dass nur noch wenige Ausrüstungsteile verstaut werden mussten. Die Landcrew war gleich noch für die Marschverpflegung einkaufen und kurz nach 11.00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg nach Wismar.
Kurz vor Schwerin gab es in der Mittagspause selbst belegte Wraps vom Achterdeck von „Käp´n Kolle“. Ein super Ersatz für die besetzten Tische auf dem Parkplatz. Die letzten 100 km waren dann auch irgendwann geschafft.
Bei einem ersten Rundgang auf dem Gelände gab es bei allen glänzende Augen und hier und da war auch der Respekt vor der großen Wasserfläche zu erkennen.
Zuerst wird immer das Küchenzelt aufgestellt und eingerichtet. Dann alle Schlafzelte. Parallel kommen auch die großen Boote ins Wasser. Als das alles fertig ist, geht es erst einmal ins Wasser. Ausgiebiges Baden ist angesagt. Zuerst guckte der oder die eine oder andere noch etwas skeptisch wegen der Quallen und dem Tang an der Wasserkante. Diese Skepsis war aber schnell verflogen.
Ein tolles Vergnügen bei angenehmen 23° Wassertemperatur und 30° Lufttemperatur. Unsere Landcrew bereitete parallel schon den Grill für die Burger vor. Nach dem Baden hat sich dann jeder seine Burger gebaut und genüsslich verputzt.
So neigt sich ein erfolgreicher 1. Tag seinem Ende und begeistert uns noch mit einem wunderschönen Mondaufgang. Alle sind gut angekommen und freuen sich hier zu sein.
14.08.2022
Als die Augen heute früh aufgingen lachte uns die Sonne an. Sehr schön.
Nach der Morgentoilette gibt es das erste Frühstück der ELBESAIL 2022. Wir sitzen auf den Bänken und an den Tischen des MFC „Albatros“ Stendal/Tangerhütte e.V. Die Sportfreunde haben uns sehr kurzfristig damit ausgeholfen, da unsere im TWV an anderer Stelle gebraucht wurden. Danke schön an den MFC.
Am Vormittag wurden dann die Boote aufgebaut. Dabei ist hier und da immer noch einiges zu reparieren, andere Dinge müssen wir lernen, wie z.B. das Aufbauen der Europe-Jolle von Finja, die vom 1. SV Barleber See mit nach Wismar gekommen ist. Da es schon wieder schön warm ist, geht es anschließend wieder zu baden ins Wasser. Sehr angenehm und auch wichtig bei diesem Wetter.
Nach dem Mittagessen kommt dann endlich die erste Segelsession vor dem Strand und über die Wismarbucht. Zuerst gehen wir Trainer auf Position. Stefan und Uwe mit ihrer Crew mit den Jollenkreuzern auf dem Wasser, um dort abzusichern. Jedes Kind kommt dann nacheinander mit seinem Boot zu Erik, der Brusttief im Wasser steht und sie einen nach dem anderen auf den Kurs schickt. Alle 5 Optikinder sind rausgefahren und haben sich der Herausforderung gestellt. Es ist schon etwas anderes als auf unserem Heimatrevier in Tangermünde. Am Ende hatten sie alle Spaß und dürfen auch ein wenig stolz auf sich sein. Die größeren sind mit allen anderen Booten raus auf die Bucht und haben Spaß.
Für das Abendbrot wird heute Chili gekocht. Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln, Möhren und Tomaten würfen die Kinder unter Anleitung der Landcrew. Inzwischen duftet es schon sehr lecker aus dem Küchenzelt und ich denke ich sollte hier langsam fertig werden. Wie erwarten einen ruhigen Abend und freuen uns schon darauf, morgen den ganzen Tag zum Segeln nutzen zu können.
15.08.2022
Nachdem wir gestern erst einmal eine Proberunde zur Eingewöhnung über unser Segelrevier gemacht haben, steht heute ein längerer Törn über die Wismarbucht auf dem Programm. Darum als erstes die Wetterapp ansehen, um zu sehen, wann wir auf das Wasser gehen. Bei dem Wetter darf man schon mal mit einem Gewitter rechnen, das wir nicht auf dem Wasser erleben möchten. Laut vorhersagen dürfen wir bis mindestens 15.00 Uhr mit bestem Segelwetter rechnen.
Gleich nach dem Frühstück gibt es heute die erste Steuermannsbesprechung. Die unterschiedlichen Ziele für die OK- und die Opti-Gruppe werden ausgegeben. Die Crews für die Begleitboote werden aufgeteilt und dann macht sich jeder sein Lunchpaket, gekennzeichnet mit dem Namen. So können wir über Mittag auf dem Wasserbleiben und planmäßig gegen 15.00 Uhr zurück sein.
Die OK-Gruppe segelt, begleitet von Uwe auf seiner „Molly Mallone“ und den beiden Zweimannjollen, quer über die Bucht zum gegenüberliegenden Ufer. Gut eine Stunde Segeln muss man bis dahin. Dort, im flachen Wasser gibt es dann eine ausgedehnte Pause, bevor es bei leicht zunehmendem Wind wieder zurück geht.
Die Opti-Gruppe festigt vor der Pause noch einmal die Manöver und das Aufkreuzen gegen den Wind. Dazu geht es vor dem Strand im Dreieck um die Tonnen. Am Ende klappt das schon wirklich gut, so dass wir nach der Pause auch einen langen Schlag über die Bucht unter den Kiel nehmen. Als uns die OK-Gruppe auf ihrem Rückweg entgegenkommt, drehen die Optis bei und den letzten Teil des Weges geht es dann zusammen zurück zu unserem Strand. Auf den letzten Metern nimmt der Wind dann schon etwas zu, was Finja zu einer Badeeinlage mit Ihrem Boot veranlasst. Nachdem Sie es wieder aufgerichtet hat, segelt sie schnell weiter. Die Kräfte lassen aber spürbar nach, was wieder zur Kenterung führt. Im Wasser tauscht sie den Platz mit Morten auf der „Blue Pearl“ und so kommen alle problemlos an unseren Strand.
Hier gibt es eine ausgiebige Badeeinlage für alle. Nachdem die Boote verpackt und gesichert sind spielen die Kinder und Betreuer noch einige Runden Wikingerschach. Die Landcrew ist noch einmal einkaufen, bevor wir wieder zusammen Kochen. Spagetti mit Tomatensauce stehen heute auf dem Plan.
Bevor es damit losgeht, beende ich meinen Bericht für heute. Die Wolken werden langsam dichter und wir hoffen auf etwas Abkühlung. Ab und an kann man es leise donnern hören… Wir werden sehen.
16.08.2022
Gestern Abend haben wir bei einem leichten Gewitter unser Abendessen zubereitet. Zwei große Töpfe mit zusammen 3 kg Spagetti, dazu eine Tomatensauce a la „W endeavour“ wurden aufgegessen. Wärend des Regens nutzten wir eine Outdoor-Bühne die hier mit Blick zum Wasser steht und überdacht ist. So hatten wir bei dem sehnlich erwarteten Regen ein leckeres Essen und einen tollen Blick auf die Bucht.
Auch das Frühstück haben wir heute auf der Bühne gehabt, weil immer noch etwas Regen vom Himmel fiel. Aber gehen 09.30 Uhr klarte es auf. Und es gibt auch schönen Wind. Also haben wir beschlossen wieder über Mittag auf dem Wasser zu bleiben.
Heute stand auf dem Wasser segeln gegen den Wind auf dem Programm. Beide Gruppen haben dabei immer wieder Ziele in Windrichtung angesagt bekommen. Gemeinsam haben wir dann die Segelstellung, das Finden der Windkante und das in Böen hineinluven geübt und verfeinert.
Mit einer ausgiebigen Mittags-Bade- und Esspause auf dem Wasser ging es dann in die zweite Runde.
Gegen 15.30 Uhr waren wir dann wieder an Land. Noch einmal Baden, ein kleiner Obstsnack und etwas Ausruhen runden den schönen Segeltag ab.
Nun wird wieder das Abendessen vorbereitet. Kartoffelbrei, Spinat und Rührei sind in Vorbereitung.
Die Kartoffeln werden gerade geschält. Zwiebeln und Knoblauch sind schon vorbereitet. Es ist also angerichtet.
Wieder ein wunderbarer ELBESAIL-Tag den wir erleben durften.
Rein rechnerisch:
wir sind die 13. Woche (seit 2011) unterwegs. Jeweils 8 Tage…. Min. 4 Tage waren wir eher zu Hause….
12 x 8 – 4 = 92 + 4 = 96….. am Samstag wollen wir den 100. Tag ELBESAIL der Jugendgruppe Segeln im Tangermünder Wassersportverein erleben. Das so etwas möglich ist! Auch wenn die Rechnung nicht ganz stimmen sollte. Egal! Danke an alle Menschen die ihren Anteil daran haben. Ohne Euch geht nichts.
17.08.2022
Heute war er wieder da! Einer dieser ganz besonderen Momente, die die ELBESAIL immer wieder hervorbringt. Dieses Glänzen in den Augen der Kinder, wenn sie über sich hinausgewachsen sind. Aber heute waren es nicht nur die Augen der Kinder.
Morgens hat alles ganz langsam angefangen. Null Wind und 30° luden nicht direkt zum segeln ein.
So hatten wir viel Zeit den Geburtstag von Uwe Schulz mit einem kleinen Kuchen und einem gemeinsam gesungenen Ständchen zu feiern. Uwe begleitet uns mit seinem Jollenkreuzer „Molly Mallone“ auf dem Wasser in ist nicht nur eine schwimmende Pauseninsel für die Segler, sondern vor allem der sichere Ort für die OK-Flotte wenn es auf dem Wasser darauf ankommt. Happy Birthday und Dankeschön, lieber Schulle.
Ohne Wind geht es für die Kinder erst mal zum Baden mit den Booten ins Wasser. Dabei üben sie nicht nur den Umgang mit ihren Booten, diese werden auch gleich mal ordentlich sauber.
Da der Wind erst gegen 15.00 Uhr einsetzen soll, haben wir auch noch Zeit, uns der lieben Spende von Ingeborg und Ewald Schulz zu widmen. Die beiden sind wohl die ältesten Fans der ELBESAIL und haben uns einen kleinen Gruß mitgegeben, der jetzt in eine große Runde Eis für alle umgesetzt wurde. Vielen lieben Dank Euch beiden.
Der Wind kommt tatsächlich um 15.00 Uhr zurück. Und wie! Schon beim Ablegen wird klar, dass wir unseren Spaß haben werden. 4 in Böen 5 Windstärken formen am Lee-Ufer der Bucht Wellen, die schon mal 0,5 m hoch sind. Bei diesen Bedingungen sind wir alle lange nicht mehr oder noch nie gesegelt. Olli zu Beispiel hat solche Bedingungen mit seinen fast 9 Jahren noch nicht erlebt. Auch allen anderen war der Respekt vor den Bedingungen anzusehen.
Hart gegen den Wind ankreuzen war erst einmal die Aufgabe, um vom Strand freizukommen. Dann einige lange Schläge auf der Bucht. Das wachsende Selbstbewusstsein war vom Motorboot aus deutlich zu erkennen. Die Gesichter der Kinder in Ihren Optis zeigten jetzt Entschlossenheit und Freude. Eigentlich will man in so einem Augenblick nicht aufhören, aber die Kräfte sind begrenzt. Und auch der Weg zurück zum Strand will noch gemeistert werden. Also Aufhören, wenn es am schönsten ist! Am Strand, noch im Wasser durfte ich dann in diese unendlich glänzenden Augen blicken, durfte meinen Seglern zu diesem heißen Ritt gratulieren und ihren berechtigten Stolz spüren. Als dann die OK-Gruppe zurück kam, noch einmal sie selben Emotionen. Finja auf Ihrer Europe, Clemens und Malte auf den OK-Jollen. Alle drei sind in dieser Saison auf diese größeren Boote umgestiegen. Heute wissen sie, dass das der richtige Schritt war.
Aber auch die Betreuer der ELBESAIL, die auch mit auf das Wasser gekommen sind, habe eine tolle Erfahrung mehr.
Zum Abend haben wir dann den Wind noch genutzt um zwei unserer Betreuer an das Trapezsegeln heranzuführen. Zuerst kommt dabei das Erlernen der Bewegungsabläufe auf dem stehenden Boot. Dabei hatten alle schon Spaß. Dann die Segel hoch und ab in die Abendbriese. Dana und Hagen haben ihre ersten Kreuzschläge im Trapez super gemeistert. „Anstrengend, aber geil“ war die Reaktion.
Zum Abendessen haben wir Spagetti-Carbonara, natürlich selbst gekocht von diesem wunderbaren Team in unserer Zeltküche. Dankeschön, auch dafür.
Ein Tag voller toller Emotionen. So soll es sein. DAS IST ELBESAIL.
18.08.2022
Am Morgen ist es etwas diesig und wir haben keinen Wind. Die Wetterapp meint das der Wind gegen Mittag kommen soll. Auch gut, dann können wir wieder in Ruhe in den Tag gehen. Unsere Landcrew hat, wie immer, ein leckeres Frühstück mit frischen Brötchen, heißem Kakao und Kaffee für uns. Weil Zeit ist können wir das genießen. Am Vormittag wird noch etwas an den Booten geschraubt, wobei sich diese Arbeiten auf dieser Reise sehr in Grenzen halten. Vor dem Ablegen macht sie jeder noch einen kalten Imbiss nach seinen Geschmack. Dann geht es raus auf die Bucht. Die OK Gruppe wird heute eine Langstrecke um die Bucht segeln und dabei die Insel „Walfisch“ umrunden. Die Opti-Gruppe wird von unserem Strand an der Westküste der Bucht aufkreuzen und die OK-Gruppe am Luv-Ufer der Bucht im Wind- und Wellenschatten von „Fliemstorf Huk“ in Empfang nehmen. Dort gibt es dann eine Badepause bevor alle gemeinsam zurück segeln. So geht es ab auf das Wasser. Der Wind kommt dann doch noch nördlicher als vorhergesagt, was uns zwingt deutlich längere Kurse zu segeln als angenommen. Die OK-Gruppe muss komplett bis zum Ostufer der Bucht, um von dort ihren Kurs nördlich des Walfisch anliegen zu können. Die Opti-Gruppe muss direkt gegen den Wind ankreuzen um die Leeseite von „Fliemstorf Huk“ zu erreichen. Beides dauert länger als erwartet, was die Kräfte unserer jungen Segler fordert. Umso willkommener war die Badepause mit Keks-Obst-Snack. Gegen 17.00 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zum MSV Wismar, wo ja unser Camp steht. Natürlich steht dort unsere Landcrew schon an den Campingkochern und am Grill.
So richtig leckere Bratkartoffeln mit Ei, Bratwurst, gegrillte Zucchini, Salat und eine Guacamole stehen auf dem Buffet im Küchenzelt. Nichts davon bleibt übrig. Wir müssen noch einige Bratwürste nachgrillen, weil es so gut schmeckt. So mögen wir das.
Wärend unsere jungen Segler heute auf dem Wasser gefordert waren, ist natürlich auch die Wassercrew immer in Ihrer Nähe. Ralph auf seinem Motorboot „Adventure“ mit Ronny als Crew, Hagen auf seiner „Smutje“ mit Thomas als Crew, Uwe auf seiner „Molly Mallone“ mit Achim als Crew und Stefan auf seiner „Blue Pearl“ mit Dana als Crew sorgen für die Sicherheit auf dem Wasser und den Komfort in der Badepause. Aus sie waren übrigens deutlich länger auf dem Kurs als geplant. Ich selbst war heute auf „Käpt´n Kolle“ mit Martin und den Optis unterwegs. So hat jeder in der ELBESAIL-Crew seine Aufgabe. Eigentlich sogar mehrere die wechselseitig wahrgenommen werden.
Ohne alle diese Menschen wären Aktivitäten wie eine ELBESAIL undenkbar. Danke Euch allen.
Übrigens war der Wind heute fast so stark wie gestern. Die Selbstverständlichkeit, mit der alle auf das Wasser gegangen sind und problemlos über den anspruchsvollen Kurs gekommen sind, ist faszinierend. Gestern ist bei einigen erst das Eis gebrochen, heute ist vieles schon selbstverständlich. Zwei Stunden am Stück gegen Wind und Wellen ankreuzen, für jemanden wie Olli, fast schon 9 Jahre alt, kein Problem mehr.
Dafür sind wir hier, das wollten wir Erreichen. Alles weitere wird jetzt eine Zugabe.
19.08.2022
Regen! Endlich muss man sagen. Für uns passt er gerade nicht so richtig. Am Vormittag haben wir auch noch keinen Wind. So ist es halt. Wir bleiben am Vormittag mal wieder an Land. Unter dem Dach der Bühne bauen wir unsere Leinwand und den Beamer auf. Videos von Opti- und OK-Regatten zeigen uns Manöverabläufe und was wir noch verbessern können. Auch ein wenig Segeltheorie wird mit eingebaut. Gegen 14.00 Uhr lässt der Regen nach und es kommt endlich Wind.
Also noch mal raus auf das Wasser. Bei frischem nördlichem Wind werden die gerade besprochenen Techniken ausprobiert. Lange Schläge über dieses ideale Segelrevier geben allen die Möglichkeit ihre Segeltechniken zu hinterfragen und anzupassen. Natürlich helfen wir Trainer von den Begleitbooten aus. Mit Fotos vor und nach der Anpassung der Techniken machen wir den Unterschied wirklich sichtbar.
Beeindruckend ist die große dunkle Regenwolke über der Westküste der Bucht. Sie hat aber keinen Einfluss auf uns, da wir weit weg auf der Bucht sind. Sogar die ersten Halsen bei diesem frischen Wind und Welle werden versucht und klappen auch schon ganz gut.
Zum Abend bleibt unsere Zeltküche heute mal kalt. Wir kochen in der Pizzeria in Wismar und lassen uns die dort abgeholten Pizzen schmecken. Anschließend schauen wir uns die Bilder vom Training an und werten diese aus.
Der Abend klingt dann für alle Interessierten mit zwei beeindruckenden Fotoserien aus. Die erste nimmt uns mit in die Erinnerung an die Lage im Hochwasser 2013 in Tangermünde und die zweite gibt den Teilnehmern der ELBESAIL 2022 einen Einblick in den ersten Tag ELBESAIL überhaupt. Meißen bis Mühlberg auf der ELBESAIL 2011.
20.08.2022
Heute wird unser letzter Segeltag der ELBESAIL 2022. Rein rechnerisch ist es auch der 100. ELBESAIL-Tag seit der ELBESAIL 2011. Und wir werden mit idealem Segelwetter belohnt.
Nach dem Frühstück geht es heute gleich raus auf das Wasser. Etwas leichterer Wind als in den letzten beiden Tagen macht den Weg frei für die letzte offenen Aufgabe auf dem Trainingsplan.
Halsen, der Kurswechsel mit dem Heck des Bootes durch den Wind, ist das Manöver, bei dem wir immer das ideale Timing in der Boots- und Körperbeherrschung brauchen. Nachdem wir uns Raum nach Luv ersegelt haben, kommt die komplette Flotte zusammen um gemeinsam mit dem Wind zu segeln und dabei die Halse zu üben. Dana auf „Käpt´n Kolle“ gibt den Takt vor und alle, selbst Uwe und Stefan, machen mit. So bekommen die jungen Segler das Gefühl für dieses Manöver und erlangen das notwendige Selbstvertrauen und die Sicherheit die es braucht, schnell und sicher zu Halsen. Auch bei frischem Wind.
Nach einer kurzen Mittagspause geht es dann zum Abschlusstraining auf die Bucht. Alles was in den letzten Tagen trainiert wurde, nutzen die jungen Segler um noch einmal entspannt diese wunderbare Wismarbucht zu genießen. Alle haben ein lächeln im Gesicht. Beim Anlagen klatschen wir uns ab und genießen die Erlebnisse der letzten Tage auf dem Wasser.
Dann beginnt die Abreise! Alle Boote werden abgetakelt und verpackt. Die Jugendboote auf den großen Trailer mit dem Alugestell, alle anderen auf ihre jeweiligen Trailer.
20.08.2022
Heute wird unser letzter Segeltag der ELBESAIL 2022. Rein rechnerisch ist es auch der 100. ELBESAIL-Tag seit der ELBESAIL 2011. Und wir werden mit idealem Segelwetter belohnt.
Nach dem Frühstück geht es heute gleich raus auf das Wasser. Etwas leichterer Wind als in den letzten beiden Tagen macht den Weg frei für die letzte offenen Aufgabe auf dem Trainingsplan.
Halsen, der Kurswechsel mit dem Heck des Bootes durch den Wind, ist das Manöver, bei dem wir immer das ideale Timing in der Boots- und Körperbeherrschung brauchen. Nachdem wir uns Raum nach Luv ersegelt haben, kommt die komplette Flotte zusammen um gemeinsam mit dem Wind zu segeln und dabei die Halse zu üben. Dana auf „Käpt´n Kolle“ gibt den Takt vor und alle, selbst Uwe und Stefan, machen mit. So bekommen die jungen Segler das Gefühl für dieses Manöver und erlangen das notwendige Selbstvertrauen und die Sicherheit die es braucht, schnell und sicher zu Halsen. Auch bei frischem Wind.
Nach einer kurzen Mittagspause geht es dann zum Abschlusstraining auf die Bucht. Alles was in den letzten Tagen trainiert wurde, nutzen die jungen Segler um noch einmal entspannt diese wunderbare Wismarbucht zu genießen. Alle haben ein lächeln im Gesicht. Beim Anlagen klatschen wir uns ab und genießen die Erlebnisse der letzten Tage auf dem Wasser.
Dann beginnt die Abreise! Alle Boote werden abgetakelt und verpackt. Die Jugendboote auf den großen Trailer mit dem Alugestell, alle anderen auf ihre jeweiligen Trailer.
Parallel startet der Abschlussabend.
Zu Ehren von 100 Tagen ELBESAIL gibt es ein leckeres BBQ. Jeder konnte vorher seine Wünsche äußern, die von der Landcrew auch erfüllt werden konnten. Bei netten Gesprächen, meist über die Erlebnisse bei 13 ELBESAIL´S, verging der Abend wir im Fluge.
21.08.2022
Abreisetag! Wachwerden, schnell raus aus der Koje, Morgentoilette und Frühstück.
Jetzt muss unser Küchenzelt ausgeräumt und abgebaut werden. Noch einmal eine Herausforderung für die Landcrew. Alles, wirklich alles ums sortiert, verpackt und beschriftet werden. Natürlich passend zu den einzelnen Lagerplätzen im Verein oder wieder bei den Leihgebern zu Hause.
Parallel werden die Schlafzelte abgebaut, das letzte Boot auf den Trailer gestellt und zuletzt der Materialtrailer beladen. Am Schluss stehen sieben beladenen Trailer-Gespanne auf der Wiese. Alle Sitzplätze sind vergeben und der Imbiss für die Mittagspause auf einem Autobahn-Parkplatz ist vorbereitet.
Zuletzt bedanken wir und noch einmal offiziell bei unseren Gastgebern, vertreten durch den Hafenmeister Achim Bunkelmann, und tauschen nach alter Tradition die Vereins-Stander.
Um 12.00 Uhr sind wir dann wieder unterwegs nach Tangermünde. Der Imbiss zum Mittag war die letzte Mahlzeit, die unsere Landcrew für uns vorbereitet hat, und auch die war wieder super.
Um 16.00 Uhr trafen unsere Jungen Segler dann Ihre Eltern im Bootshaus des TWV in Tangermünde.
Alle sind gesund und munter, auch alle Boote sind unbeschädigt. Eine ELBESAIL, mal wieder ohne besondere Vorkommnisse, wenn man mal übersieht wie BESONDERS es ist, so etwas zu organisieren und durchzuführen.
Danke an unsere jungen Segler, Danke an alle Erwachsenen, Danke an die privaten Begleitboote und ihre Eigner für die Sicherheit auf dem Wasser, Danke an die Besitzer und Fahrer der Zugfahrzeuge auf der Straße. Dankeschön Euch allen für alles.
Unser größtes Dankeschön gilt, wieder einmal, der Hugo Meyer Nachfahren-Stiftung, die mit ihrer Förderung der Jugendarbeit in unserer schönen Stadt auch bei der ELBESAIL 2022 so vieles so viel einfacher gemacht hat. DANKESCHÖN
21.08.2022
Abreisetag! Wachwerden, schnell raus aus der Koje, Morgentoilette und Frühstück.
Jetzt muss unser Küchenzelt ausgeräumt und abgebaut werden. Noch einmal eine Herausforderung für die Landcrew. Alles, wirklich alles ums sortiert, verpackt und beschriftet werden. Natürlich passend zu den einzelnen Lagerplätzen im Verein oder wieder bei den Leihgebern zu Hause.
Parallel werden die Schlafzelte abgebaut, das letzte Boot auf den Trailer gestellt und zuletzt der Materialtrailer beladen. Am Schluss stehen sieben beladenen Trailer-Gespanne auf der Wiese. Alle Sitzplätze sind vergeben und der Imbiss für die Mittagspause auf einem Autobahn-Parkplatz ist vorbereitet.
Zuletzt bedanken wir und noch einmal offiziell bei unseren Gastgebern, vertreten durch den Hafenmeister Achim Bunkelmann, und tauschen nach alter Tradition die Vereins-Stander.
Um 12.00 Uhr sind wir dann wieder unterwegs nach Tangermünde. Der Imbiss zum Mittag war die letzte Mahlzeit, die unsere Landcrew für uns vorbereitet hat, und auch die war wieder super.
Um 16.00 Uhr trafen unsere Jungen Segler dann Ihre Eltern im Bootshaus des TWV in Tangermünde.
Alle sind gesund und munter, auch alle Boote sind unbeschädigt. Eine ELBESAIL, mal wieder ohne besondere Vorkommnisse, wenn man mal übersieht wie BESONDERS es ist, so etwas zu organisieren und durchzuführen.
Danke an unsere jungen Segler, Danke an alle Erwachsenen, Danke an die privaten Begleitboote und ihre Eigner für die Sicherheit auf dem Wasser, Danke an die Besitzer und Fahrer der Zugfahrzeuge auf der Straße. Dankeschön Euch allen für alles.
Unser größtes Dankeschön gilt, wieder einmal, der Hugo Meyer Nachfahren-Stiftung, die mit ihrer Förderung der Jugendarbeit in unserer schönen Stadt auch bei der ELBESAIL 2022 so vieles so viel einfacher gemacht hat.
DANKESCHÖN