Tagebuch der ELBESAIL 2011


29.07.2011

Nach langer Vorbereitungszeit im Verborgenen haben wir heute Nachmittag die Boote für den Straßentransport nach Meißen verladen.
Sieben Optimisten, drei Cadet´s, eine Hansejolle, ein Pirat, ein 20qm Jollenkreuzen und drei Motorboote bilden die Flotte der Elbesail 2011.
Die Besatzungen stellen 20 Kinder im Alter zwischen 4 und 14 Jahren sowie 10 Erwachsene. Sie alle stammen aus der schönen Altmark im Norden Sachsen-Anhalts.
Mit unseren acht Trailer-Gespannen wollen wir morgen nach Meißen aufbrechen, wo uns die Segler des „Meißner Segel Verein von 1931 e.V.“ schon erwarten. 
Von Meißen, am Elbe-km 80 gelegen, wollen wir dann in 7 Etappen die 308 Km Elbe abwärts nach Tangermünde segeln. Eine Strecke die durchaus eine Herausforderung darstellt. 
Wir werden täglich zwischen 35 und 67 km dieses schönen Flusses unter den Kiel unserer Boote nehmen. Dafür werden wir wohl zwischen 5 und 8 Stunden täglich auf dem Wasser sein. In unserem Etappenhafen angekommen wartet dann aber schon unser Land-Team auf uns, das unsere Ausrüstung transportiert, das Biwak aufbaut und die Verpflegung vorbereitet.
Nachdem wir heute schon mal im strömenden Regen die Boote verpackt haben, hoffen wir für die nächsten Tage auf etwas Sonne, wenig Regen und vor allem auf passenden Wind aus dem südlichen Teil der Windrose. Nun ja, wir werden sehen…
Unser Ziel ist es am Sonnabend, den 06. 08.2011 gegen 15.00 – 16.00 Uhr wieder in Tangermünde anzukommen. Dann allerdings auf der Elbe segelnd.

30.07.2011


Anreise

Treffpunkt war heute schon um 08.30 im Bootshaus Tangermünde. Nachdem wir die letzen Ausrüstungsgegenstände verstaut hatten, ging es um 09.30 Uhr mit Ziel Meißen los. Nach einer Kontrolle der Ladung in Lüderitz waren wir unterwegs. Das Abendheuer beginnt. Eine Pause zum Mittagessen auf einem Rasthof an der Autobahn brachte auf der langen Fahrt etwas Abwechslung. Ja und dann ging er los, der große Regen. Schon kurz hinter Leipzig begann es immer stärker zu Regnen. In Meißen angekommen mussten die Boote abgeladen und ins Wasser gebracht werden. Bei so viel Wasser in der Luft sollte man eigentlich denken, das die Boote ins Wasser schweben… aber dafür reichte es nicht. Jedenfalls waren alle komplett nass und wir haben uns entschlossen die Zelte heute nicht aufzubauen, sondern das Angebot unserer Gastgeber vom Meißener Segelverein anzunehmen und im Clubraum des Vereins zu schlafen. Das Foto zeigt uns kurz vor dem Betten bauen.

31.07.2011


Von Meißen nach Mühlberg

Meißen, 07.30 Uhr, wecken. Schlafsäcke und Matratzen zusammenrollen, Morgentoilette und dann gibt es ein super Frühstück. Und nun ein Blick nach draußen… es regnet. Wir entscheiden gemeinsam, dass die Kinder heute nicht segeln. 15°C, Wind gegen die Strömung und Dauerregen, das möchte keiner. Also Plan B! Die Kinder werden auf Autos und geschlossene Boote verteilt. Die Segelboote von den motorbetriebenen Booten auf den Haken genommen. So geht es gegen 12.00 Uhr endlich die Elbe abwärts. Unter den Brücken von Meißen begegnet uns die „River Alegro“, die wir auch in Tangermünde immer wieder treffen. Sie macht gerade in Meißen fest, was wohl erklärt, das wir nicht wahrgenommen werden. Nun geht es durch die Hänge des Meißener Weinbaugebietes die bei Niederlommatsch enden. Unser erstes Ziel heute ist das Bootshaus in Riesa. Hier wartet der Wirt mit warmen Essen auf uns. Das Anlegen gestaltet sich etwas schwierig, aber am Ende genießen wir eine tolle Mittagspause im Restaurant „Costa Riesa“. Nach einer guten Stunde essen und aufwärmen für die Bootsbesatzungen geht es weiter in nach Norden.  Nach 20 km nun endlich fast trockener Elbefahrt, erreichten wir den Hafen von Mühlberg. Hier empfingen uns die Sportfreunde des Rudervereins aus Mühlberg sehr herzlich. Wir schlafen wieder im Bootshaus, falls es noch einmal regnet, und freuen uns auf morgen. Es soll trocken bleiben und vielleicht sogar etwas Sonne geben. Auf jeden Fall wollen wir morgen endlich segeln.

01.08.2011


Von Meißen nach Prettin

Mühlberg, 07.30, kein Regen…ja! Nach dem Frühstück takeln wir endlich die Segelboote auf.
Gegen 10.00 Uhr wird dann das erste Mal bei unserer Elbesail 2011 unter Segeln abgelegt.
Die Ausfahrt aus dem Mühlberger Hafen, der unserem Tangermünder recht ähnlich ist, dauert lange, da der leichte Wind genau aus Richtung Elbe kommt. Aber auch dieses letzte Hindernis wird genommen und wir segeln auf der Elbe.
Wir hatten leichten Wind, leider gegen den Strom, der uns zwingt zu kreuzen, also im Zick-Zack von einem Ufer zum anderen zu fahren. Nur so kann man gegen den Wind segeln.
Auf dem Plan standen heute 47 km Elbe. Zielort ist Prettin bei Elb-km 169. Auf dem Weg dorthin gab es zwei Pausen, bei denen wir belegte Brote, heißen Tee und Kuchen zur Stärkung hatten. Noch im ersten Drittel der heutigen Etappe gab es die erste Kenterung. Nach einer kleinen Unaufmerksamkeit konnte Hannah beweisen, dass eine Kenterung kein großes Problem ist. Mit Unterstützung von Katrin und Balu stand Hannah schnell auf dem Sicherungsboot und Ihr Segelboot war wieder aufgerichtet. 
Gleich nachdem alles wieder klar war, hatten wie unsere erste Begegnung mit der Elbschiffahrt. Ein Schubverband kam von hinten, also Flussabwärts. Wie sind alle auf die Innenseite der Flussbiegung gefahren und der Schiffer konnte uns problemlos überholen. Nach einem freundlichen gegenseitigen Gruß zog das Schiff, viel schneller als wir, davon.
Der Höhepunkt heute war die Durchfahrt der Stadtstrecke Torgau. Zwei Brücken eine Untiefe im Fluss und ein imposantes Schloss waren zu passieren. Hinter Torgau kam uns dann das Containerschubschiff der Binnenrederei entgegen, das uns auch in Tangermünde ab und zu begegnet. Da in Tangermünde ein Langsamfahrgebot angezeigt ist, überraschte das Schiff uns mit fast einem Meter Welle, die sich lange nichtberuhigen wollten. Die Kinder hatten damit ihren Spaß.
Nach einer längeren Zeit Sonnenschein bracht uns eine Wolke dann zum Feierabend noch einmal Wind.
Die Sportfreunde vom Verein der Wasserwanderfreunde Prettin e.V. haben uns dann gemeinsam mit Conni und Ingo, die heute das Landteam bilden, sehr herzlich in Empfang genommen. Hier können wie wieder in den Räumen des Vereins schlafen. Nach einem leckeren Nudelessen, von Conni, gibt es noch ein Lagerfeuer. Da wir aber morgen ganz früh raus wollen geht es heute mal um 10.00 Uhr schlafen. Morgen soll die Sonne dann etwas mehr scheinen. Darauf freuen sich hier alle am meisten.

02.08.2011


Von Prettin nach Coswig-Anhalt

Prettin, 06.30 Uhr, wecken zur längsten Etappe der Elbesail 2011. Da wie heute 67 km Elbe vor uns hatten sind wir etwas früher aufgestanden. Der Blick zum Himmel lässt die Mundwinkel kurz nach oben zucken. Sonne! Und dann wieder nach unten mit den Mundwinkeln. Kein Wind! Da sich die Windlage auch bis 09.00 Uhr nicht geändert hat, bleibt uns nichts anderes übrig als die Schleppzüge wieder zusammenzustellen. Die Segler verteilen sich auf den Begleitbooten und ab geht es die Elbe abwärts. So schaffen wir rund 14 km in der Stunde und uns bleibt nicht nur Zeit für Schnitzel mit Pommes im Fährhaus zu Elster sondern auch noch für eine Badepause in einer der bei diesem Wasserstand seltenen Sandstellen in einer Buhne. Gegen 18.00 Uhr erreichten wir dann den Kanuverein Coswig-Anhalt e.V. Eine ehemalige Elbebadeanstalt mit toller Wiese die frisch gemäht direkt in der Elbefluten endet. Nach dem Boote aufklaren und Zelte aufbauen gab es wie immer ein leckeres Abendessen. Danach noch ein letzter Höhepunkt des Tages. Alle Segler versammelten sich auf dem Motorboot und es ging einige Hundert Meter die Elbe aufwärts. Von dort ließen wir und treiben und die Segler schwammen im Strom zurück zum Verein. Nach dem vielen Regen der letzten Tage war das Wasser überraschend kalt. Danach wieder trocken legen noch ein wenig spielen und mit der Sonne ab ins Zelt. Übrigens freiwillig.
Morgen ist unser Ziel Aken, und es soll endlich Sonne und Wind geben. Hoffentlich!

Von Coswig – nach Aken

03.08.2011


Heute sind wir wieder um 07.30 Uhr aufgestanden. Blick zum Himmel, ja, Sonne und leichter Wind aus Ost! Endlich mal Segelwetter. Nach dem Frühstück noch schnell das Lager abbauen und die Boote auftakeln, dann können wir ablegen. Als erstes vorbei an der Gierfähre Coswig geht es auf die ersten knapp 30 km nach Dessau. Unterwegs setzt der Wind leider immer mal wieder aus. Dafür brennt die Sonne! Wir sind mit immerhin rund 7 km/h unterwegs. In einer Windpause geht es für jeden der möchte vom Boot aus ins Wasser. Stefan, der auch unser Bademeister ist, sichert die Kinder im Wasser ab. Da wir Dessau erst nach 14.00 Uhr erreichen können, gibt es auf dem Wasser noch einen Imbiss aus Weißbrot und Äpfeln. Zum Mittagessen haben wir im Dessauer „Leopoldshafen“ angelegt. Die Sportfreunde vom Yachtclub Dessau e.V. empfingen uns an ihren Stegen. Hier wurden die Segelboote festgemacht. Mit  unserem Trainerboot „Iweißnix“ sind wir dann zum „Kornhaus“ auf der anderen Hafenseite gefahren. Dort gab es Kartoffelsuppe mit Würstchen für alle. Gegen 15.45 Uhr waren wir wieder auf der Elbe. Noch 16 km bis nach Aken, unserem heutigen Zielhafen. Mit der Abendbriese haben wir es heute unter Segeln bis nach Aken geschafft. Pünktlich um 18.00 Uhr konnten wir anlegen. Im „Boot- und Campingcenter Aken“ wartet Axel Ostwald mit seinem Team schon auf uns. Zwei Höhepunkte hat er vorbereitet. Zuerst kam er uns mit einem seiner „SCOUT-Hovercraft“- Luftkissenboote entgegen, die er für die Wasser- und Eisrettung herstellt. Natürlich durften auch alle Segler mal mitfahren, doch dazu morgen mehr. Und dann war schon alles für eine zünftige Strandparty vorbereitet.
Also schnell die Boote abgetakelt, die Zelte aufgebaut und die Party konnte beginnen.
Mit dem Dunkel werden wurde dann noch ein großes Lagerfeuer entzündet, womit wir sehr dicht an einem perfekten Tag waren. Morgen ist unser Ziel der Hafen des „Wassersportverein Buckau-Fermersleben e.V.“ in Magdeburg. Vielleich haben wir Glück und das Wetter bleibt uns gewogen. 

Von Aken nach Magdeburg

04.08.2011


Auch heute sind wir um 07.30 Uhr aufgestanden. Auch heute wieder der Blick zum Himmel. Weil man als Segler so direkt am Wetter hängt ist es immer das erste was jeder Segler macht. Sonne oder nicht ist entscheidend für den Sonnenschutzfaktor der Sonnencreme. Wind oder nicht, das ist für uns die entscheidende Frage. Und wenn es Wind gibt – soll er möglichst noch aus einer passenden Richtung kommen. All diese Faktoren entscheiden für den Segler über einen guten oder eben nicht so guten Tag. Heute war übrigens mal wieder ein nicht so guter Tag. Kaum Regen, ein wenig Sonne, aber leider kein wirklich guter Wind.
Weil das so war, blieben wir etwas länger in Aken. Die Segler ließen sich natürlich von Axel´s Hovercraft fangen. Nachdem gestern schon fast alle mitgefahren sind, waren heute die letzten auch noch dran. Zum Schluss durfte dann unser jüngster Segler, Nils, gemeinsam mit einem der guten Geister dieser Elbesail, Onkel Balu, mitfahren. Alle anderen standen Spalier und sorgten für einen schönen Hintergrund für das heutige Foto.
Um 12.30 Uhr mussten wir uns dann losreißen. Zum Mittagessen waren wir im „Sportpark Glinde“ verabredet. Dort waren wir dann rund drei Stunden zu spät. Trotzdem war die Überraschung vom Koch, das vereinbarte Menü, noch warm und sehr lecker. Bis hier hin sind wir nur im Schlepp gefahren, aber jetzt wollen wir wieder segeln. Gesagt, getan. Boote aufgetakelt und los. Aber auch die Abendbriese lässt uns heute im Stich. Aus der Not eine Tugend machend übten wir gleich mal das zusammenstellen der Schleppzüge während der Fahrt. Morgen fahren wir durch die Stadtstrecke Magdeburg, wo wir den Schlepp unter Segel nutzen wollen. Um 19.00 Uhr erreichten wir dann unseren heutigen Zielhafen bei den Sportfreunden vom „Wassersportverein Buckau-Fermersleben e.V.“ an den Salbker Seen in Magdeburg. Auch hier wurden wir herzlich empfangen. Nach den Booten und den Zelten war heute baden im Salbker See angeordnet. Nun schon 5 Tage bei jedem Wetter unterwegs nützt das klare Wasser nicht nur dem Spaß der Truppe, sonder ein wenig auch der Hygiene.
Jetzt noch Abendbrot mit warmen Würstchen und der Tag neigt sich beim Doppelkopf und anderen Spielen im Zelt dem Ende. Morgen wartet der Domfelsen auf uns und das Wetter wird wohl auch nicht viel schöner werden.



von Magdeburg nach Blumentahl

05.08.2011


Beim wachwerden prasselt der Regen aufs Dach! Super! Aber der heutige Tag zeigt uns mal wieder dass man den Tag nicht vor dem Abend loben soll. Frühstück im Regen, Zelte abbauen in einer Regenpause. Boote auftakeln im Regen! Trotzdem sind wir um 11.00 Uhr losgefahren. Erstmal im Schlepp, wie gestern geübt, bis zur Sternbrücke in Magdeburg. Dort mussten wir 15 min die Boote im Strom auf der Stelle halten, um einen Bergfahrer, in der Stadtstrecke Magdeburg am Domfelsen vorbei zu lassen. Ein Schubschiff mit Schlepper davor kam uns entgegen. Und nun wieder die Elbe abwärts. In der Einfahrt zu den engen Stellen am Domfelsen kam uns noch ein Schiff der weißen Flotte entgegen. Jetzt waren wir in den Stromschnellen. Mit rasanter Fahrt ging es unter den Brücken von Magdeburg hindurch.
Die Passanten am Ufer winkten wohl eher ungläubig aber durchaus freundlich. Hinter der Herrenkrugbrücke war dann wieder Segeln angesagt. Hier kam der letzte Schauer des Tages herunter. Zum Mittagessen hieß es direkt hinter der Kanalbrücke am Wasserstraßenkreuz bei der „Waldschänke“ Hohenwarte anlegen. Leckere Nudeln auf der sonnenüberfluteten Terrasse wurden vertilgt. Jetzt kam sogar noch ein wenig Wind! Also schnell wieder ablegen. Vorher mussten wir uns von Oliver und Tabea verabschieden. Olli war mit seinem Motorboot meistens die Vorhut beim Segeln. Einer der Guten Geister dieser Elbesail. Er ist mit seiner Tochter schon bis Tangermünde gefahren. Wir anderen segelten bis Elbe-km 357. Hier gibt es heute ein Biwak am Elbeufer. Nach den Booten und Zelten fuhren wir mit dem Motorboot auf der Elbe baden. Balu schuf auf dem Campingkocher Bratei und Pellkartoffeln. Die Kinder kommen gerade vom Holzsuchen. Das Feuer ist jetzt an und das Licht zum schreiben geht zu Ende. Gerade konnten wir einen traumhaften Sonnenuntergang beobachten, den wir heute als Bild des Tages empfinden. Den Regen heute früh haben alle längst vergessen.
Der Tag aus jetziger Sicht ist wohl der schönste bis jetzt. Aber man soll die Woche nicht vor dem Sonnabend loben… Morgen geht es in Ziel und wir hoffen dass wir von vielen Schaulustigen empfangen werden. 

von Blumenthal nach Tangermünde

06.08.2011


Heute gibt es zwei Gründe pünktlich zu starten. Zum einen haben wir unsere Ankunft in Tangermünde für 15.00 - 16.00 Uhr angekündigt und zum anderen kommt uns zum Ablegen eine Reporterin des MDR filmen.
Also 07.30 aufstehen und den gewohnten Ablauf bis zum Ablegen noch einmal abspulen.
Morgentoilette, Frühstück, Lager abbauen, alles verpacken, Boote auftakeln... und es war erst 09.30 Uhr! So schnell ging das noch nie!
Pünktlich um 10.00 Uhr war die Kamera bereit und es ging ein letztes Mal auf dieser Reise los. Endlich mal Sonne und eine leichte Brise. Einfach Toll. Auch Nils konnten wir heute ins Boot setzen. Damit haben wirklich alle Segler der Truppe auch mind. eine Etappe unter Segeln zurückgelegt.
Zum Mittag kehrten wir heute in Derben ein. Es gab Fischstäbchen mit Kartoffeln und Salat. Super! Schon beim Anlegen im Ölhafen (Derben) empfing uns Anke, die diese Zeilen täglich in Ihrer Zeitung unterbrachte, um die letzten 16 km live dabei zu sein. 
Gegen 14.00 Uhr ging es dann auf das letzte Teilstück dieser beindruckenden, schönen Reise auf der Elbe. Alle Segel die wir hatten waren oben. Traumwetter versöhnte uns zum Abschied. Das ist Segeln! Ruhig, langsam aber stetig kommen wir unserer Heimatstadt näher. Bald schon ist der Kirchturm von St. Stephan zu sehen. Ein tolles Gefühl.
Am „Reckholz“ kommen uns die ersten Tangermünder Boote entgegen. Sie nehmen unsere Flotte in Empfang und geleiten uns nach Hause.
Heute nehme ich die tolle Ansicht unserer Heimatstadt besonders war. Zu oft sehe ich diesen unglaublich schönen Anblick vom Wasser. Aber heute stellen wir fest, Tangermünde ist die schönste aller Städte auf unserer Reise!
Dann sind wir an der Hafeneinfahrt. Viele Tangermünder stehen auf dem Deich und der Promenade. Jeder Segler wird mit Applaus im Hafen begrüßt. Gänsehaut pur bei uns!!!
Nachdem die letzten 500 m im Hafen zurückgelegt sind herrscht nach dem Anlegen im Bootshaus des TWV e.V. großes HALLO. Sportfreunde, Eltern, Schaulustige...Toll!
Als sportlichen Abschluss haben wir noch eine "Betreuerinnenregatta" ausgeheckt. Die lieben Frauen aus unserem Betreuerteam können mehrheitlich nicht segeln. Nach sieben Tagen zuschauen sollte es aber gehen. Also, jede Betreuerin durfte sich einen Optisegler als Trainer nehmen, der Sie vorne im Opti sitzend über den Kurs sprechen durfte. Anfassen verboten! Und siehe da, wenn eine Mutti Ihrem Liebling mal zuhört, kann man sogar gewinnen. Glückwunsch an Nicoline und Moritz.
Nachdem die Sieger und Platzierten zünftig getauft waren gingen wir zum abschließenden Abend über. Unsere Sportfreunde vom TWV e.V. haben uns eine Abschlussparty geschenkt, bei der alle bis tief in die Nacht ihren Spaß hatten.

Damit geht die 1. Elbesail zu Ende.

Ob es eine zweite gibt? Ja!

Wann? mal gucken!

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